Monatsarchiv: Dezember 2011

Wer ist Jago?

von Burkhard Schmiester Jago ist nicht das Böse, das es einfach gibt, dieses Natur-Böse ist einfach eine Fabel, ist der Antichrist, der Werwolf oder ein Vampir. Jago ist böse oder er entscheidet sich für das Böse (das also jenseits von … Weiterlesen

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Wie ein Boxring

von Burkhard Schmiester Die Bühne ist weit und schwarz, mit schwarzen Rahmen überhängt. Links und rechts aber hängen weiße Stoffbahnen, die für Projektionen oder um Personen auf Schattenrisse zu reduzieren. Aus der Tiefe des Raums, aus den Schattenbereichen der Leere … Weiterlesen

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Wer ist Jago?

von Gerd Buurmann Es geht doch nichts über einen Regisseuren, mit dem man sich nicht nur streiten, sondern der einem sogar noch etwas beibringen kann. Burkhard Schmiester hat im Kommentarbereich unter dem Artikel “In uns selber liegt’s” folgende wahre Worte … Weiterlesen

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Die Lust am Bösen

von Henryk M. Broder (Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors) Wenn Sie mal wieder eine Party besuchen, an der vor allem die Angehörigen der gebildeten Stände teilnehmen, dann machen Sie bitte einen Selbstversuch. In dem Moment, da die Rede auf … Weiterlesen

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In uns selber liegt’s

von Gerd Buurmann Wen machen wir nicht alles verantwortlich, wenn wir mit bösen Taten konfrontiert werden: die Gesellschaft, die Eltern, die Politik, die Umstände? Wir sind uns alle so verdammt sicher, dass alles nur eine Frage der Erziehung ist. Aber … Weiterlesen

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Das Leben ist ein Märchen …

… erzählt von einem Idioten, voller Klang und Wut und es bedeutet: Nichts! Das sind die Worte des schottischen Königs Macbeth, die ich im Frühjahr 2012 wieder sprechen werde. Als Kind habe ich nachts oft an meinem Kinderzimmerfenster gestanden und … Weiterlesen

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Ballade der Lady M.

von Burkhard Schmiester Es war mal eine Lady aus dem Schottenreich, die hatte keinen Namen, aber war sehr reich, sie gehörte dem Macbeth, den kennt jedes Kind, doch sie war nicht zufrieden, sie grämte sich hienieden, denn ihr Mac war … Weiterlesen

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Der subjektive Faktor

von Burkhard Schmiester Die Verführbarkeit des Menschen, sein Wille zur Macht, jenseits von Gewissen und Skrupel: das ist Shakespeares Thema in seinem Drama „Macbeth“, die Hybris eines Großen, der noch größer werden wollte, der aber stürzte, von bösen Mächten, von … Weiterlesen

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Desdemona ist ohne Vorurteile, von mitreißender Empathie

von Burkhard Schmiester Desdemona ist liebenswert und sie will es sein, aller Welt gegenüber: aus der Heiterkeit ihres Temperaments heraus und aus dem internalisierten Anspruch auf Liebe. Empathisch hängt sie am Menschen, sie mag sich der Vitalität eines jeden Lebens … Weiterlesen

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Jago ist von verantwortungsloser Lust, bis er platzt

von Burkhard Schmiester Jago ist in seinem Temperament ein aufgedrehter Sponti, eher lustbetont als tückisch, jedenfalls ein ganz anderer Charakter als Othello. Jago verliert sich mit Lust und in extrovertiertem Gestus in jedes seiner Gefühle, seine Empfindsam- und Empfindlichkeiten lebt … Weiterlesen

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